EU-Wahl-2014 in Österreich | Kandidaten | Briefwahl | Umfragen | Ergebnisse | Wahlanfechtung
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Meinungsumfragen zur EU-Wahl 2014 in Österreich:

Warum man politische Meingunsumfragen nicht allzu ernst nehmen sollte:
* Die Stichprobe ist meist sehr klein und selten wirklich repräsenattiv für das gesamte Wahlvolk
* Neue Parteien werden oft gar nicht explizit abgefragt. Gerade bei der nächsten Nationalratswahl wird es aber einige neue Parteien am Stimmzettel geben, zB EU-Austrittspartei, Männerpartei, NEOS, Piratenpartei.
* Meingungsumfragen kosten viel Geld, die ein Auftraggeber bezahlen muß. Die Auftragsgeber einer Umfrage bzw die beauftragten parteinahen Meingungsforschungsinstitute haben manchmal ein bestimmtes politisches Ziel, wodurch das Ergebnis manipuliert und verfälscht wird. (Zitat Bürgermeister Michael Häupl: "Wie man mit Umfragen manipuliert weiß ich auch ...", Die Presse 18.5.2013)
* Die Meinungsumfragen liegen des öfteren schwer daneben. Jüngste Beispiele sind die Landtagswahlen in Kärnten, Tirol und Salzburg. Ein älteres Bespiel ist die vergangene Nationalratswahl, wo keine einzige Meinungsumfrage vorhergesagt hat, dass das BZÖ die Grünen überholen würde.
* Meinungsumfragen sind eine Art der Wahlprogrnose. Diese Art der Prognose hat aber das Problem, dass weder zukünftige vorhersahbare Ereignisse mitberücksichtigt werden (zB EU hebt Waffenembargo gegen Syrien auf; Wahlergebnis bei der Deutschland-Wahl eine Woche vor der Österreich-Wahl, ....) noch nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Hochwasserkatastrophen, Rücktritt von Ministern, welche neuen Parteien schaffen tatsächlich die Kandidatur, Todesfälle ...).
* Falschauskünfte der Befragten: Da immer mehr Leute den österreichischen Überwachungsstaat fürchten, geben viele Leute bewußt falsche Antworten. Wer deklariert sich schon für Oppositionsparteien oder neue Parteien wie zB die EU-Austrittspartei, wo doch das Thema "EU-Austritt" ein Tabuthema ist? Falschauskünfte sind im Trend der Zeit. Auf Facebook werden falsche Identitäten und sogar falsche Fotos verwendet, bei der E-mail Adresse werden falsche Namen verwendet, in Single-Börsen sind sowieso die meisten Angaben und Fotos falsch. Auch vor dem Finanzamt sind die wenigsten Menschen ehrlich. Gelogen wird in Ehebeziehungen wie beim Vorstellungsgespräch. Also warum sollte die Leute ausgerechnet bei der Politik ehrlich sein?

Meinungsforschung ist trotzdem besser als der Blick in die Kristallkugel. Deshalb hier ein Blick auf die aktuellen Ergebnisse:
 

17.5.2014: Profil Online-Umfrage (Stichprobe = 500 Personen; Meinungsforschungsinstitut Unique research)
ÖVP: 26%. SPÖ: 25%. FPÖ: 20%. Die Grünen stagnieren bei 13% und verdrängen die NEOS von Platz 4. Diese stürzen von 14% im April auf 10% ab.
(Erg. Red.: andere Parteien: 6% (EU-STOP, Europa anders, REKOS, BZÖ).

15.5.2014: Gallup-Umfrage für Österreich (Stichprobe = 400 Personen)
SPÖ: 24%. ÖVP: 23%. FPÖ: 21%,NEOS: 13%, Grünen:12,5%, Europa anders 2,5%, BZÖ: 1,5%, REKOS: 1%, andere Parteien 1,5%

15.5.2014: Peter Hajek- Meinungsumfrage für ATV (Stichprobe = 1000 Personen)
ÖVP: 26%. SPÖ: 25%. FPÖ: 20%. Grünen:12%,NEOS: 11%, Europa anders 3%, BZÖ: 1%, REKOS: 1%, andere Parteien 1%

22.3.2014: Umfrage: Das Interesse der Bevölkerung an der EU-Wahl ist sehr gering.
* Ein Drittel der Österreicher (35%) sagt, die Wahl sei so unwichtig, dass es keinen Unterschied mache, ob man wählen gehe oder nicht.
* Fast die Hälfte der Befragten (44%) gibt außerdem an, sich kaum für das Votum zu interessieren.
* Nur 39% der Österreicher fühlen sich über die europapolitischen Positionen der Parteien ausreichend informiert.
Rückfragehinweis:  "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
Anm. Red.: Das Ergebnis zeigt das massive Medienversagen in Österreich auf, wenn sich die Wähler nicht ausreichend informiert fühlen.

13.3.2014 ATV Österreich Trend: Europawahl: ÖVP verliert Platz 1, NEOS und FPÖ große Gewinner
...  Die Herausforderungen für die Meinungsforschung liegen in der zu erwartenden niedrigen Wahlbeteiligung (derzeit bei 40 Prozent), dem
Antreten einer großen Anzahl an neue Gruppierungen.
Die Zahlen im Detail: SPÖ 25% (Europawahl 2009: 23,7%), ÖVP 24% (30%), FPÖ 22% (12,7%),
Grüne 10% (9,9%), NEOS 12% (-), Hans-Peter Martin 3% (17,7%), Andere 3% (6%).
   Der "ATV Österreich Trend" ist eine vierteljährliche Meinungsumfrage, bei der 1000 wahlberechtigte Österreicher zu politischen und wirtschaftlichen Themen befragt werden. Die Umfrage wird von Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt ...
Rückfragehinweis:  Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH   Tel.: 01/513 22 00-30 ; ATV Chefredaktion: Tel.: 01/213 64-112

14.2.2014: Tageszeitung Österreich: FPÖ in Umfragen für die Nationalrats- und EU-Wahl auf Platz 1
FPÖ 23 %, SPÖ  22%, ÖVP 22%, Grüne 14%, NEOS 13 %, Hans-Peter Martin 2%, Ewald Stadler 1%.

7.12.2013 "profil"-Umfrage: ÖVP bei EU-Wahl stärkste Partei
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, wollen 26% der Österreicher bei den Europawahlen im Mai 2014 die ÖVP wählen. Die Volkspartei käme somit auf Platz eins. Mit jeweils 22% belegen SPÖ und FPÖ Rang zwei. Die Grünen erreichen laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" durchgeführten Umfrage 12%, die NEOS 9%. Die Liste Martin kommt auf 2%, Team Stronach, BZÖ und die jungen Liberalen auf nur je 1%. Rückfragehinweis:   "profil"-Redaktion,
Anm. Redaktion: Da die ÖVP bei der letzten EU-Wahl 30,0% hatte, wäre das ein herber Verlust von 4%-Punkten. Die Liste Hans Peter Martin würde sogar von 17% auf 2% abstürzen und dann - statt mit bislang 3 Mandataren - gar nicht mehr im EU-Parlament vertreten sein.

24.11.2013 "trend": Politikerimage schlechter als jenes von Prostituierten
Einer Umfrage zufolge liegt das Image der Politiker deutlich unter jenem von Immobilienmaklern, Bankern und sogar Prostituierten.
   Das Image des Politikerberufs ist auf einem Allzeittief angelangt. Im Vergleich mit anderen Berufsgruppen, die in letzter Zeit mit Skandalen zu kämpfen hatten oder ein notorisch schlechtes Image haben, liegen die Politiker nur noch knapp vor den Lobbyisten, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Ein negatives Image haben etwa auch Finanzberater, Banker, Unternehmensberater oder Lobbyisten. Deutlich positiver wird dagegen in der market-Umfrage für den "trend" der Beruf der Prostitution bewertet. Den Lehrern schadet die aktuelle Diskussion verhältnismäßig wenig.
   Die Ergebnisse der market-Umfrage für den "trend" im Detail - Saldo aus (sehr) guter und (sehr) schlechter Meinung (+100 = 100% gute Meinung; 0 = ausgeglichen):
Ärzte: +80%, Lehrer: +40%, Journalist: +21%, Pfarrer: +14% Prostituierte: +1%, Unternehmensberater: -7%, Banker: -18%, Finanzberater: -34%, Politiker: -65%, Lobbyist: -67%.  Rückfragehinweis: trend Redaktion

22.11.2013 ÖGfE-Schmidt: Umfrage zu allg Themen der EU-Wahl 2014
Ein halbes Jahr vor der Wahl können sich - wie schon im April 2013 (ÖGfE-Vergleichsumfrage) - vier von fünf Befragten (78%) eine Stimmabgabe vorstellen. Die Zahl jener, die sich diesbezüglich "sicher" sind, ist jedoch seit April von 39 auf 49% angestiegen. Dagegen ist die Zahl derjenigen, die "eher schon" an den EU-Wahlen teilnehmen wollen, von 42 auf 29% zurückgegangen. Konstant ist das Meinungsbild der "Nichtwähler" geblieben:  Insgesamt 19% sind sich "eher" bzw. "ganz sicher", dass sie ihre Stimme nicht abgeben werden (April: 17%).
   Obwohl die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen traditionell niedrig ist, stufen 53% der Befragten diese als "gleich wichtig" wie die Nationalratswahlen ein; 11% halten sie sogar für "wichtiger". Als "weniger" oder "gar nicht wichtig" werden sie von 33% bewertet.
   Eine Mehrheit (52%) meint, dass das Europäische Parlament "sehr"/"großen" Einfluss auf EU-Entscheidungen hat. 39% sprechen ihm nur "geringen" oder "gar keinen" Einfluss zu. An diesem Meinungsbild hat sich - trotz Schwankungen - in fünf Befragungen seit 2008 grundsätzlich wenig geändert.
   ....Nur etwa ein Viertel der Befragten fühlt sich "sehr" (3%) bzw. "eher gut" (23%) über die Arbeit und Aufgaben des Europäischen Parlaments informiert. Drei Viertel (74%) fühlen sich jedoch "eher" (60%) bzw. "sehr schlecht" (14%) informiert. ...
Rückfragehinweis:  Mag. Paul Schmidt, Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

7.11.2013: Meinungsumfrage zur EU-Wahl 2014 der Tageszeitung Heute
BZÖ ..., EUAUS ...%, FPÖ 18,1-23,9%, Grüne 9,7-14,3%, KPÖ 1%, NEOS 6,2-9,9%, ÖVP 21,9-28,1%,
Piraten ...%, SPÖ 19,1-24,9%, Stronach (Frank) 1-3%, H.P. Martin 1,8-4,2%., Ehrenhauser 1%, Sonstige 2%
(800 Befragte, Karmasin, Qu.Tageszeitung heute.)
 

Ausgangslage: Ergebnisse der EU-Wahl 7.6.2009
BZÖ 4,6%, FPÖ 12,7%, Grüne 9,93%, H.P. Martin 17,7%, Julis 0,7%, KPÖ 0,7%, ÖVP 30,0%, SPÖ 23,7%,

Wahlbeteiligung bei den vergangenen EU-Wahlen
1996: 67,7%,   1999: 49,4%   2004: 42,4%   2009: 46,0%
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